Fotoausstellung 700 Jahre Sigleß – 700 Fotos

Zahlreiche Besucher:innen schauen sich eine Outdoor-Fotoausstellung an, die kreisförmig zwischen Weidenbäume aufgestellt ist.

Zum Jubiläum 700 Jahre Sigleß wurde der Siebenweidenkreis zum Ort einer ganz besonderen Zeitreise: In einer beeindruckenden Fotoausstellung wurden 700 Fotos aus 700 Jahren Geschichte präsentiert – ein visueller Streifzug durch die Vergangenheit und Gegenwart der Gemeinde.

Die Ausstellung „700 Jahre Sigleß – 700 Fotos“ wurde von Barbara Bruckschwaiger kuratiert, die für den Verein Kunzt eine eindrucksvolle Sammlung historischer und aktueller Aufnahmen zusammenstellte. Die Bilder stammen zum Großteil aus privaten Archiven der Gemeindemitglieder, ergänzt durch Funde aus öffentlichen Archiven. So entstand ein einzigartiges Projekt, das die Geschichte von Sigleß lebendig macht.

Zu sehen waren alte Ansichten von Straßen und Häusern, Fotos von Schulklassen, Vereinsaktivitäten und festlichen Veranstaltungen – aber auch aktuelle Aufnahmen, die den Wandel im Ortsbild sichtbar machten. Besucherinnen und Besucher konnten vergleichen, wie sich Sigleß über die Jahrhunderte verändert hat, und viele erkannten vertraute Gesichter oder Orte wieder. Die Ausstellung wurde so zu einem Ort der Begegnung und des Erinnerns.

Feierliche Eröffnung mit großem Interesse

Die feierliche Eröffnung fand am 13. April 2025 statt. Eröffnet wurde die Ausstellung von Bürgermeisterin Ulrike Kitzinger sowie Landtagsabgeordnetem Thomas Hoffmann, der in Vertretung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sprach. Zahlreiche Gemeindemitglieder kamen zur Vernissage, um gemeinsam auf die bewegte Geschichte ihres Ortes anzustoßen. Bei Getränken und kleinen Schmankerln wurde angeregt über die Fotos diskutiert und in Erinnerungen geschwelgt.

Bis Mitte Juni, pünktlich zum großen Festakt „700 Jahre Sigleß“, war die Ausstellung im Siebenweidenkreis zu sehen. Sie zeigte eindrucksvoll, wie stark die Dorfgemeinschaft mit ihrer Geschichte verwurzelt ist – und wie viel sich im Laufe der Jahrhunderte verändert hat, ohne dass Sigleß seinen besonderen Charakter verloren hätte.

Hinterlasse einen Kommentar